Zurück in die Erfolgsspur - ungefährdeter Heimsieg gegen Lelbach/Rhena
TuS Usseln - SG Lelbach/Rhena 4:0 (1:0)
Auswechselungen:
30. Minute - Franz Nowak für Max Gerhard
76. Minute - Thorsten Rott für Lars Penseler
80. Minute - Daniel Fuchsberger für Basti Heyer
Torfolge:
1:0 Max Gerhard (14. Minute)
2:0 Schilling per Foulelfmeter (49. Minute)
3:0 Lohmann (73. Minute)
4:0 Lohmann (82. Minute)
Vor geschätzten 100 Zuschauern fand das letzte Heimspiel des Jahres 2011 -gleichzeitig das erste Spiel der Rückrunde 2011/2012- im Diemelstadion statt. Als Gegner reiste die SG Lelbach/Rhena an, gegen die im Hinspiel nur ein 1:1- Unentschieden heraussprang. Trainer Alfi Peters konnte wieder auf Christoph Heerdt zurückgreifen, der seine Rotsperre abgebüsst hat. Es fehlten hingegen Caspar Reiss, Götz Schlenger, Andreas Kaczmarek, Timo Lange und so weiter und so fort. Der Kader ist aber groß genug, so dass ausreichend Ergänzungsspieler zur Verfügung standen.
Das Spiel begann leicht zerfahren mit verteilten Spielanteilen. Nach etwa 10 Minuten nahm der TuS das Heft in die Hand und die Gäste kamen lediglich zu Konterchancen. Große Gefahr für das Gehäuse von Keeper Patte Figgen entwickelten die Lelbacher jedoch nicht. In der 10. Minute jagte der auf die Spielmacherposition gezogene Penseler einen Freistoß auf das Gästetor. Der Gästekeeper vermochte nicht, den Ball festzuhalten, doch den Abpraller schoss der nachsetzende Heyer über das Tor. In dieser Drangphase fiel auch das Führungstor. Jule Potthoff gab eine Ecke von rechts in den Strafraum und der völlig freistehende Max Gerhard köpfte den Ball hart und unhaltbar in die Maschen. Erst sein zweiter Treffer diese Saison. Die 30. Minute bedeutete dann das Aus für Max Gerhard in einem Zweikampf blieb er im tiefen Boden des Usselner Sportplatzes hängen und verdrehte sich das Knie. Über die schwere der Verletzung ist noch nichts bekannt. Für ihn kam Franz Nowak in die Partie. Olaf Nalik wurde von Trainer Peters auf die Liberoposition beordert und machte seine Sache sehr gut, wie Peters nach dem Spiel befand. Nowak rückte auf seine gewohnte Stelle in die Abwehrkette. Bis zum Halbzeitpfiff des guten Schiedsrichters aus Massenhausen passierte nichts aufregendes mehr.
Beide Mannschaften kehrten unverändert auf den Platz zurück. Es dauerte nur 4 Minuten, da wurde Basti Heyer im Strafraum "gelegt", nachdem er sich gut durchsetzte. Den Elfmeter verwandelte der überall zu findende "Sechser" Schilling sicher ins linke obere Toreck. Der Torhüter hatte keine Abwehrchance. Mit der komfortablen Zwei-Tore-Führung im Rücken ließ es sich befreiter aufspielen. Gute Spielansätze waren vorhanden, wurden aber teilweise fahrlässig aufgrund von Platzfehlern oder Konzentrationsmängeln zerstört. Die Begegnung verlief relativ einseitig. Für Figgen war der Sonntagnachmittag geruhsam. Die Lelbacher offenbarten wenig Torgefahr. Anders Benni Lohmann, der bereits in der ersten Halbzeit sein Tor auf dem Fuß hatte. In der 73. Minute machte er es besser. Nach dem flachen Anspiel von Heyer, drehte er sich flink um den Gegenspieler und vollendete zum 3:0. Schließlich folgte eine Seltenheit. Bisher unbekannt war die Freistoßstärke vom agilen Torjäger. Benni Lohmann schlenzte in der 82. Minute einen Freistoß aus ca. 20 Metern um die Mauer platziert in die linke Torseite. Die standardmäßigen Freistoßschützen Penseler und Potthoff, sowie alle Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. Für den anschließenden Jubel und das Trikot-Ausziehen erhielt Lohmann noch die Gelbe Karte, was allerdings keine weitere Bedeutung hatte. Das Spiel war bis dahin längst gelaufen!
Fazit:
Der TuS ist zurück in der Erfolgsspur und konnte mit dem ungefährdeten Heimsieg 2 Punkte auf den Relegationsplatz gut machen, da Eppe/Niederschleidern nur unentschieden spielte. Die Rückkehr von Heerdt nach seiner Rotsperre verhalf der Abwehr zu wiedergewonnener Stabilität. Figgen und Co. spielten seit langem Mal wieder "Zu Null". Besonders gefallen haben in diesem Spiel der erwähnte Heerdt, der in der Abwehrkette alles abräumte, der unermüdliche Schilling und Moritz Lange, der immer mehr Sicherheit gewinnt und Ruhe ins Spiel bringt.
Text: Torsten Vogel










