Zwei hoffnungsvolle Neuzugänge für den TuS Usseln in der Winterpause

Zwei Neuzugänge vermeldet die Abteilung Fußball des TuS Usseln in der Winterpause 2011/2012.

 

In der Winterpause konnten Alexander Düdder (25) und Tobias Lohmann (23) nach intensiven Verhandlungen mit dem Abteilungsvorstand des SC Willingen verpflichtet werden. Beide Spieler haben in der letzten Saison Gruppenliga-Luft geschnappt und mit ihrer Leistung erheblich zum Aufstieg der 1. Mannschaft des SC Willingen in die Verbandsliga beigetragen.

Unterschiedliche Gründe führten zu der Entscheidung, zum TuS Usseln zu wechseln.

Tobias Lohmann schnürte bis zur Saison 2009/2010 schon für die Fußballer aus Usseln die Fußballschuhe und wollte sich mit seinem Wechsel in den größten Uplandort spielerisch weiterentwickeln. Unter anderem sein Umzug nach Usseln war ausschlaggebend für seine Rückkehr.

Seine Jugendzeit verbrachte der Usselner Alexander Düdder in der JSG Upland. Sein Talent blieb dem SC Willingen nicht verborgen, so dass er sofort zum klassenhöheren Nachbarverein wechselte. Beinahe 7 Jahre spielte der 25-jährige beim SC Willingen. In der vergangenen Verbandsliga-Saison kam der Offensivspieler Düdder kaum zu Spielminuten, so dass der Wechsel zurück in die Seniorenmannschaft seines Heimatortes die folgerichtige Konsequenz war.

„Obwohl die Gerüchte zu den Neuzugängen schon einige Zeit kursierten, konnten die Wechsel erst kurz vor Ende der Wechselperiode fixiert werden“, so 1. Vorsitzender Torsten Vogel. Über die Wechselmodalitäten vereinbarten der TuS Usseln und der SC Willingen Stillschweigen. Anzumerken sind allerdings die positiven und offenen Gespräche zwischen den Beteiligten.

Eine besondere Freude war dem Usselner Trainer anzumerken, der nach dem Auslandseinsatz von Sebastian Heyer (als Bundeswehrsoldat in Afghanistan) eine Lücke im Sturm zu füllen hatte. „Mit diesen beiden Spielern wird unsere Offensive nochmals aufgewertet und ich freue mich sehr über die Entscheidung von Beiden.  Vorstand hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Es bleibt abzuwarten, ob die Neuzugänge, die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen und der Mannschaft weiterhelfen können. Ich bin jedenfalls guter Dinge“, sagte Michael Peters. Bereits zum ersten Training der Rückrundenvorbereitung wurden die Neuzugänge auf dem Usselner Sportgelände erwartet.

siehe zum Thema auch Pressebericht unter http://www.fupa.net/berichte/tus-usseln-mit-zwei-neuen-in-die-rueckrunde-19102.html

Text: Torsten Vogel

 

Wieder über 900 Mitglieder - TuS und SC im Aufwärtstrend

Die beiden Vereine TuS und SC Usseln haben erstmals seit 7 Jahren wieder über 900 Mitglieder und sind damit im Upland nach dem Skiclub Willingen der zweitgrößte und im Heimatort Usseln der größte Verein.

Die intensivierten Bemühungen in den beiden Vorständen scheinen damit auch im Mitgliederbereich Früchte zu tragen. Darüber freuen sich die Vorstände sehr und hoffen auf weitere aktive, aber auch passive Mitglieder. Im Downloadbereich ist der Aufnahmantrag zu finden.   

 

Winterpause!!! - Absage des letzten Spieltags durch den Klassenleiter

Auf Grund der sich in den letzten Tagen eingestellten winterlichen Bedingungen wurde der kommende und letzte geplanten Spieltag in diesem Jahr  am 11.12.2011 in der KLA1 durch den Klassenleiter Achim Peltz komplett abgesagt. Die Spiele werden im neuen Jahr nachgeholt.

 

Wieder kein Auswärtssieg - Wann platzt der Knoten?

TSV Strothe - TuS Usseln 2:2 (0:1)

 

Auswechselungen:

keine

Torfolge:

0:1 Lohmann (34. Minute)

0:2 Heyer (63. Minute)

1:2 TSV Strothe (65. Minute)

2:2 TSV Strothe (89. Minute)

Das fünfte Auswärtsspiel der Saison führte Michael Peters und sein Team nach Strothe. Der erste Auswärtssieg sollte im Korbacher Stadtteil eingefahren werden. Die Vorzeichen waren klar. Usseln mischt unter den "ersten Drei" mit, während Strothe tief im Tabellenkeller hängt und demnach dringend Punkte benötigt. Eine weitere Hiobsbotschaft erreichte den Coach kurz vor der Partie. Stammtorhüter Patte Figgen sagte mit Rückenproblemen ab. Kurzfristig sprang Christoph Holtel ein, der direkt nach seiner Frühschicht nach Strothe gefahren wurde. Eine vorbildliche Kameradschaft, die Holtel auch im Spiel bewies. Weitere Ausfälle waren Caspar Reiss, Andreas Kaczmarek, Götz Schlenger, und so weiter.

In der ersten halbe Stunde erspielte sich der TuS ein spielerisches Übergewicht. Mindestens drei Großchancen hätten die Führung sein müssen, wurden aber allesamt kläglich vergeben. Wie meistens rächt sich diese Nachlässigkeit. In der 34. Minute setzte sich Torjäger Benni Lohmann im Strafraum durch und vollendete zur umjubelten und zu diesem Zeitpunkt natürlich verdienten 1:0-Führung. Kurz danach köpfte der Strother Torjäger Frank Drebes eine Flanke an den Innenpfosten des Usselner Gehäuses. Der Ball sprang in die Arme von Holtel. Die Strother Sturmspitze war stets gefährlich und musste insbesondere bei hohen Bällen von zwei Gegenspielern bewacht werden. Bis zur Halbzeitpause passierte weiter wenig.

Gleich nach der Halbzeit der nächste Wachrüttler. In der 47. Minute tauchte erneut Drebes vor dem Usselner Keeper auf, doch Holtel konnte den Flachschuß mit dem Fuß in höchster Not abwehren. Usseln überließ Strothe das Mittelfeld und steckte spielerisch zurück. Warum, konnte keiner der mitgereisten Zuschauer verstehen. Die zweite Usselner Sturmspitze ließ in der 63. Minute sein Können aufblitzen. Mit einem kurzen Wackler ließ Heyer seinen Gegenspieler an der Strafraumgrenze aussteigen und schlenzte die Kugel mit links ins lange Eck zur scheinbar sicheren 2:0-Führung. Die Führung hielt genau 2 Minuten. Das Problem von Schilling und Co. in dieser Saison ist eindeutig die mangelnde Konzentration nach Spielanpfiff oder Spielunterbrechungen. Wieder war die Abwehr im Tiefschlaf und ließ Strothe agieren, so dass in der 65. Minute im fast direkten Gegenzug der Anschlusstreffer fiel. Holtel war machtlos. Erst 20 Minute vor Spielende begannen die TuSler plötzlich wieder Ball und Gegner laufen zu lassen. Strothe musste vermutlich seinem Vorwärtstrieb Tribut zollen und gönnte sich eine Pause. Für die Gäste ergaben sich daher neue Gelegenheiten. Ein Mal wurde der allein auf dem Weg zum Tor befindliche Lohmann wegen einer vermeindlichen Abseitsposition zurückgepfiffen. Ein weiteres Mal legte der Schiedsrichter ein klares Foul an Lohmann auf die Strafraumgrenze, anstatt den klaren Elfmeter zu verhängen. Die Notbremse des Strothers ahndete der Referee lediglich mit dem gelben Karton. Nicht nur das eigene Unvermögen sondern auch noch Pech führten zu dem Ende, welches zu erwarten war. In der vorletzten Spielminute schlug Strothe einen langen Ball in den Usselner Strafraum und der Usselner Abwehrspieler, der Strother Laube sowie Holtel behinderten sich gegenseitig. Der Ball landete im Tor und es hieß am Ende 2:2. 

Fazit:

Eine gefühlte Niederlage. Die Chancenüberlegenheit vor allem in der ersten Halbzeit konnte erneut nicht in Tore umgesetzt werden. Allerdings wäre auch eine Niederlage möglich gewesen, hätte Figgen-Ersatz Holtel nicht mehrere Male hervorragend geklärt. Die TuS-Kicker haben sich das Unentschieden unter dem Strich alleine zuzuschreiben. Die vergebenen Chancen aus Hälfte eins und die Schläfrigkeit nach den Spielunterbrechungen war hauptursächlich für das vierte Unentschieden im fünften Auswärtsspiel. Wann platzt der Auswärtsknoten???

Text: Torsten Vogel

 

Heyer schießt den TuS in 5 Minuten zum Heimsieg

TuS Usseln - SG Landau/Niederwaroldern 5:2 (0:1)

 

Auswechselungen:

65. Minute - Thorsten Rott für Philipp Koch

75. Minute - Patrick Vogel für Julian Potthoff

87. Minute - Dirk Klinkmann für Basti Heyer

Torfolge:

0:1 Gäste (20. Minute)

1:1 Heyer (46. Minute)

2:1 Heyer (48. Minute)

3:1 Heyer (50. Minute)

4:1 Lohmann (51. Minute)

5:1 Lohmann (69. Minute)

5:2 Gäste (88. Minute)

Personalsorgen bereiteten dem Trainer Michael Peters vor dem Spiel Kopfschmerzen. Olaf Nalik, Franz Nowak, Timo Lange, Andreas Kaczmarek, Götz Schlenger und Christoph Heerdt (3 Spiele Sperre nach der Roten Karte im Spiel gegen Lütersheim) standen nicht auf dem Spielbericht. Trotz allem Unheil war Philipp Koch aus dem Ruhrpott angereist und auch Spielmacher Caspar Reiss war einsatzfähig.

Betrachtete man vor dem Spiel die Tabellenkonstellation, so waren die Rollen klar verteilt. In der ersten Halbzeit merkten die ca. 45 Zuschauer wenig davon. Der TuS hatte ein leichtes spielerisches Übergewicht, konnte sich aber keine einzige klare Torchance erarbeiten. Der Ball lief viel durchs Mittelfeld, der Drang zum Tor war nicht festzustellen. Die Gäste befreiten sich ein ums andere Mal und brachten zumindest Torschüsse auf den Kasten von Keeper Figgen. In er 20. Minute unterlief der Usselner Abwehr ein kapitaler Ballverlust und eine Landauer Spieler schnappte sich den Ball. Alleine auf Figgen zulaufend verwandelte er trocken zur überraschenden Gästeführung. Dieser Patzer führte nicht unbedingt zu einem Aufbäumen von Schilling und Co., so dass der Treffer den Halbzeitstand bedeutete.

Die Halbzeitansprache von Michael Peters muss sehr deutlich gewesen sein. Die TuS-Spieler standen deutlich vor den Gästen auf dem Rasen. Nach dem Anpfiff überschlugen sich die Ereignisse. Etwa 20 Sekunden nach dem Wiederbeginn bekam Basti Heyer die Kugel am Sechzehnmeterraum auf den rechten Schlappen und erzielte mit einem möglicherweise haltbaren Flachschuß den Ausgleich. Weitere 120 Sekunden später war es wieder der aufmerksame Heyer, der zur 2:1 Führung traf. Wenig später konnte sich Penseler nach einem Ballgewinn im Mittelfeld bis in den 16er durchsetzen und wurde dort elfmeterreif gefoult. Doch der logische Pfiff, auf den alle warteten, blieb aus. Positiv war, dass sich die TuS-Spieler aufgrund dieser Fehlentscheidung nicht aus dem Konzept bringen ließen und die Ruhe bewahrten. Scheinbar hatte man aus dem hitzigen Spiel gegen Lütersheim eine Lehre gezogen. Das Verhalten sollte belohnt werden. Nochmals Basti Heyer in der 50. Minute und Benni Lohmann mit seinem ersten Tor in der 51. Minute führten mit ihrem Doppelschlag die Entscheidung herbei. Es reichten also 6 starke Minuten mit 4 Toren aus, um den Willen der Gäste zu brechen. Vor allem der lupenreine Hattrick vom Mann des Tages Basti Heyer innerhalb von 5 Minuten war spielentscheidend bzw. wegweisend. Schließlich trug sich Benni Lohmann in der 69. Minute zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein. Danach schaltete Usseln unverständlicherweise einen Gang zurück und überließ den Landauern das Spiel. Außer 3 Auswechselungen passierte wenig Erheiterndes. Abschluss des Spiels war in der 88. Minute ein weiterer Gegentreffer. Eine lange Flanke von der halblinken Seite wurde länger und länger und senkte sich sehr unglücklich über Patte Figgen ins lange Ecke. Ein vermeidbares Gegentor, allerdings nur Ergebniskosmetik.

Fazit:

Ein maues Heimspiel, das trotzdem für 3 Punkte gereicht hat. Am Ende ist der Sieg unter dem Strich verdient und angesichts der Siege der Mitkonkurrenten Lütersheim und Eppe umso wichtiger.

Text: Torsten Vogel

 
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