Jetzt erwischt es auch den TuS - Erste Saisonniederlage gegen TSV Lütersheim
TSV Lütersheim - TuS Usseln 7:1 (3:1)
Auswechselungen:
46. Minute - Maik Schmitz für Jan Gerhard
70. Minute - Franz Nowak für Moritz Lange
Torfolge:
1:0 Thunecke (1. Minute)
2:0 Michel (3. Minute)
2:1 Heyer (15. Minute)
3:1 Michel 11-Meter (18. Minute)
4:1 Michel (46. Minute)
5:1 Michel (70. Minute)
6:1 Gottmann (85. Minute)
7:1 Jüttner (88. Minute)
Fakt ist, dass die Upländer vom Anpfiff weg nicht auf dem Platz waren und ganz schnell nach krassen Fehlern in der Abwehr mit 0:2 hinten lagen. Torschützen für den TSV waren Tammo Thunecke (1.) und Andre Meier (3.). Sebastian Heyer brachte die Gäste nach einem herrlichen Angriff mit seinem Kopfballtreffer nur kurzfristig heran (15.). Es schien, als hätten sich die Usselner gefangen, seien endlich wach und könnten den Lützern Paroli bieten. Nur drei Minuten nach dem Anschlusstor verhängte Schiedsrichter Darko Pfeiffer einen umstrittenen Foulelfmeter gegen den TuS. Patrick Michel verwandelte sicher zum 3:1. Die Upländer fühlten sich nicht nur in dieser Szene benachteiligt und Schilling brachte dies nach einer halben Stunde verbal zum Ausdruck, als er nach einem Zweikampf im Mittelfeld die gelbe Karte sah. Schilling war dies keine Warnung, reklamierte weiter und durfte schließlich nach der Ampelkarte frühzeitig zum Duschen (32.). Mit einem Mann in Unterzahl war das Spiel keineswegs entschieden, bis zur Halbzeitpause passierte jedoch nichts mehr.
Was sich dann im zweiten Spielabschnitt und vor allem danach abspielte, entzieht sich den Kenntnissen des Berichterstatters. Die Fakten sagen aus, dass der Usselner Heerdt in der 53. Minute die „knallrote“ Karte wegen einer angeblichen Tätlichkeit (Schubser) sah, ihm folgte in der 70. Max Gerhard mit dem gelb-roten Karton. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte waren Lohmann und Co. nicht frisch genug und Michel traf in der 46. Minute zum wegweisenden 4:1. Die weiteren Treffer für den TSV erzielten nochmals Michel (70. FE), Gottmann (85.) und Jüttner (88.). Lütersheims Trainer Manfred Brenner berichtet, dass sich die Usselner Spieler Sebastian Heyer und Benni Lohmann bei ihm für das Auftreten der mitgereisten Fans entschuldigten. „Das gibt`s selten und ist schon eine Erwähnung wert“, so Brenner. „Ganz großes Tennis von den beiden.“
Fazit:
Die Elf aus Lütersheim war keinswegs 6 Tore besser wie das Ergebnis aussagt. Der als Buhmann ausgemachte Schiedsrichter Pfeiffer aus Baunatal trug sicher mit seinen "fragwürdigen" Entscheidungen zum Spielverlauf bei, aber nicht die Alleinschuld. Eine schlaue Mannschaft merkt sofort, welche Linie der Schiedsrichter pfeift und passt sein Verhalten entsprechend an. Somit hat sich das Team von Michael Peters die Niederlage selbst zuzuschreiben. Stark verbesserungsbedürftig ist die Einstellung nach den Anpfiffen. Drei schnelle Tore taten ihr Übriges und zeugten nicht von einer frischen und erfolgshungrigen Mannschaft. Es kann nur besser werden. Nicht nur im nächsten Spiel muss auf Christoph Heerdt verzichtet werden. Aber mit Götz Schlenger, Oleg Schmidt, Patrick Vogel und Franz Nowak stehen genügend Abwehrspieler zur Verfügung und Caspar Reiss dürfte ebenfalls wieder mit von der Partie sein.
Textquelle: www.fussball-waldeck.de
Anmerkungen: Torsten Vogel










